Werbeagentur oder Freelancer?

Diese Frage hat sich sicher schon jeder Gründer oder jedes Start-Up-Unternehmen schon einmal gestellt, wenn es um die eigene Positionierung ging und man noch keine Erfahrungswerte hat. Mit wem möchte ich Zusammenarbeiten? Wie unterscheiden sich beide? Was sind Vor- und Nachteile? Hier möchte ich Dir erst einmal kurz erklären, was eine Werbeagentur ist und was ein Freelancer bzw. Freiberufler in der Werbebranche macht.

Die klassische Werbeagentur

Eine Werbeagentur übernimmt für einen Auftraggeber (Unternehmen, Start-Up, Einzelunternehmer u.a.) einen Teil der Beratung, Konzeption, Planung, Gestaltung und Realisierung von Werbe- und sonstigen Kommunikationsmaßnahmen. Sie bietet meist ein vergleichsweise großes Dienstleistungsspektrum an. Das kann folgendes sein:

  • Außenwerbung
  • Anzeigen
  • Zeitschriften
  • Zeitungen
  • Kataloge
  • Fernsehwerbung
  • Kinowerbung
  • Radiowerbung
  • Corporate Design
  • Beratung
  • Point of Sale
  • Business-to-Business
  • Direktwerbung
  • Marketing
  • Public Relations
  • Social-Media-Kampagnen
  • u.v.m.

Freiberufler (Freelancer)

Freiberufler bieten ihre Dienstleistung an, die aus einer schöpferischen Tätigkeit besteht. Freiberufliche Tätigkeiten unterliegen nicht der Gewerbeordnung und müssen nicht als Gewerbe angemeldet werden. Das können wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Berufe sein.

Als Freiberufler im Bereich Werbung und Design ist man Einzelunternehmer, der für große Projekte auch andere Personen beauftragen kann. Das können z.B. Texter, Konzepter, Illustratoren, Kameraleute, Visagisten oder Social-Media-Spezialisten sein. Der Freiberufler darf auf eine Dienstleistung keinen Gewinn aufschlagen.

Auch ein Freelancer kann alle oben genannten Punkte anbieten. Allerdings muss er sich bei größeren Projekten immer ein Netzwerk von Spezialisten aufbauen um den qualitativen und zeitlichen Anforderungen des Kunden gerecht zu werden.

Welche Vorteile bieten Werbeagenturen?

Eine Werbeagentur (Kommunikationsagentur) besteht in den meisten Fällen aus mehreren Personen, die auf ihre Bereiche spezialisiert sind. Da gibt es die Berater, Projektmanager, Art Direktoren, Texter und Konzepter, Fotografen und Videoleute. Das ist ein großer Vorteil einer Agentur. Werbeagenturen können aufgrund ihrer Größe sehr komplexe Projekte bearbeiten und alles findet in Abstimmung unter einem Dach statt. Bei großen Kampagnen und umfangreichen Webseiten oder Fernsehspots sind Werbeagenturen also die bessere Wahl.

Wann macht es Sinn einen Freelancer zu beauftragen?

Bei der Konzeption und Umsetzung von Geschäftsausstattungen, Werbemaßnahmen die einen kleinen bis mittleren Umfang haben, einfachen Websites, E-Mail-Marketing, Social-Media-Kampagnen ist ein Freelancer eine gute Alternative zur Agentur. Die schnelle Beratung und direkte Abstimmung mit dem Kunde ist ein großer Vorteil eines Freiberuflers. Meine Kunden wissen es zu schätzen, dass sie sich persönlich und unkompliziert mit mir abstimmen können. Die Wege sind kurz und ich bin die Spezialistin. Meist liegen die Kosten eines Einzelunternehmers deutlich unter denen der Werbeagentur. Die Qualität der Dienstleistung ist dabei mindestens genau so hoch.

Was kann ein Freelancer zum größten Teil abdecken?

  • Beratung in seinem Fachgebiet
  • Konzeption von kleinen bis mittleren Projekten
  • Corporate Design
  • Logo Design
  • Geschäftsausstattung (Visitenkarten, Briefpapier, PPT-Vorlagen, u.s.w.)
  • Werbemaßnahmen (Flyer, E-Mail-Marketing)
  • Messedesign
  • Verpackungsdesign
  • Webdesign und ggfl. Programmierung
  • Social-Media-Banner
  • ggfs. Fotografie
  • ggfs. Illustration
  • u.v.m.

Wenn Du Dir unsicher ist, wen Du beauftragen sollst, kannst Du immer persönlich Kontakt aufnehmen (auch gern mit mir) und nachfragen. Oft ist es auch eine Frage, ob man persönlich zusammen passt. Meistens entscheidet dann das Bauchgefühl.

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